Informationen zu Corona

Für Schülerinnen, Schüler und Eltern

Schulöffnung stufenweise nach der Schulschließung

Wir freuen uns, dass unsere Schüler zurückkommen! Für die Organisation der Schulöffnung in zwei weiteren Stufen unter den geltenden Hygienebestimmungen beachten Sie bitte unsere gesonderten Informationen. Ab dem 25. Mai begrüßen wir unsere Jahrgänge 5 und 6 wieder im OSG und ab dem 8. Juni für die Jahrgänge 7, 8 und 9.

Die Jahrgänge 10 und 11 haben schon wieder Präsenzunterricht im wöchentlichen Wechsel. Die Abiturienten schreiben in gesonderten Räumlichkeiten das Abitur.

Besteht weiterhin Schulpflicht?

Ja, es besteht weiterhin Schulpflicht. Die Zeit ohne Präsenzunterricht in der Schule ist dennoch Schulzeit. Durch videogestützten Unterricht, Arbeitsaufträge und andere alternative Unterrichtsangebote (siehe „Pädagogisches Angebot“) wird der Unterricht fortgeführt.

Warum wurden die Schulen geschlossen?

Mit der Schließung von Schulen soll erreicht werden, dass sich das Coronavirus langsamer verbreitet. Je weniger Sozialkontakte stattfinden, desto weniger Übertragungsmöglichkeiten gibt es.

Die ADD hat zu schulorganisatorischen Fragen eine Hotline eingerichtet, diese ist unter der Nummer 0261/20546-13300 von Montag bis Donnerstag, 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr sowie Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr für Schulen erreichbar.

 

Notbetreuung

Für welche Schülerinnen und Schüler wird ein Betreuungsangebot eingerichtet?

Für Eltern, die für ihre Kinder keine andere Betreuung sicherstellen können, wird eine Notbetreuung eingerichtet. In Absprache mit den Klassenleitungen können auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-9 an der Notbetreuung teilnehmen, die sich den im Rahmen des Homeschooling zu erledigenden Arbeitsaufträgen nicht gewachsen fühlen.

Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, wie z. B.

  • Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen
  • Polizei,
  • Rettungsdienste
  • Justiz und Justizvollzugsanstalten
  • Feuerwehr
  • Lehrkräfte
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Angestellte von Energie- und Wasserversorgung

oder berufstätige Alleinerziehende und andere Härtefälle, die keine andere Betreuungslösung haben.

Wir bitten alle Eltern, verantwortungsvoll von diesem Angebot Gebrauch zu machen und die Kinderbetreuung vorrangig zuhause sicherzustellen. Es geht darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dafür die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Die Schulen haben bereits Informationen erhalten, wie die Notbetreuung zu organisieren ist. Diese enthalten auch Hinweise zum Infektionsschutz und zu Hygienemaßnahmen.

Wann kann ich mein Kind nicht in die Notbetreuung bringen?

Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen
  • keinen Kontakt zu einer mit Covid-19  infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch Institut (RKI) zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt als solches ausgewiesen worden ist.

Sollten 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sein und sie keine Krankheitssymptome aufweisen, ist eine Teilnahme möglich. Im Zweifelsfall sollen Eltern ihre Kinder allerdings zuhause lassen.

Wie viele Stunden täglich umfasst die Notbetreuung?

Die Notbetreuung steht am OSG zu den regulären Unterrichtszeiten zwischen 07.55 Uhr und 16.05 Uhr zur Verfügung. Eine Anmeldung sollte am Vortag bis um 12 Uhr über die Mailadresse osg-mainz@stadt.mainz.de erfolgen.

Die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen erfolgt durch die Schule.

Wird es weiterhin Mittagessen in den Mensen geben?

Der Kiosk im Otto-Schott-Gymnasium ist seit Montag, dem 11.05.2020 wieder geöffnet! Die Mensa allerdings bleibt wie in allen Schulen bis auf Weiteres geschlossen.

 

Muss ich das Mittagessen bezahlen, auch wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnimmt?

Die Abbuchung der Kosten für das ursprünglich bis zu den Osterferien gebuchte Mittagessen der GTS-Schülerinnen und Schüler in der Mensa entfällt. Es gilt die Ferienregelung.

 

Pädagogische Angebote

Wie können die Schulen das pädagogische Angebot sicherstellen, das für Schülerinnen und Schüler zu Hause gilt?

Die Lehrkräfte haben jetzt die Aufgabe, die pädagogischen Anforderungen und organisatorischen Notwendigkeiten dieser Ausnahmesituation alters-, unterrichts- und schulartspezifisch zu organisieren. Dabei ist sowohl ein pädagogisches Angebot im Rahmen der Notbetreuung zu erarbeiten und anzubieten als auch für die große Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben.

Diese können in analoger Form (z.B. Schulbucharbeit, Arbeitsblätter) vorgelegt und in geeigneter Weise verteilt werden (z.B. an vereinbarten Übergabepunkten). Es können aber auch bevorzugt digitale Unterstützungsangebote genutzt werden. In den Schulen sind unterschiedliche Angebote im Einsatz. Dabei handelt es sich um digitale Lernangebote und Möglichkeiten zum Materialaustausch. Hierbei beschränkt sich das OSG auf drei Möglichkeiten (das OSG-Portal und die dort enthaltene Lernumgebung, Microsoft Teams und die HPI-Schulcloud).

Der Unterricht soll mit digitalen Mitteln fortgesetzt werden: Wie kann man sich das konkret vorstellen?

Dem OSG stehen derzeit drei verschiedene Systeme zur digitalen Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Da jedes System - teilweise auch abhängig von dem zu unterrichtenden Fach - über Vor- und Nachteile verfügt, werden diese parallel eingesetzt. Sofern möglich, wird aber angestrebt, dass sich jede Lerngruppe auf ein System einigt.

Die drei derzeit genutzten Systeme sind das OSG-Portal inkl. der Lernumgebung, die HPI-Schulcloud und Microsoft Teams.

Wie wird sichergestellt, dass jeder oder jede ein Gerät hat, um den digitalen Unterricht zu nutzen?

Wir gehen davon aus, dass die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern oder Sorgeberechtigte über entsprechende Endgeräte (PC, Tablet oder auch Smartphone) verfügt. Wenn einer unserer Schüler oder Schülerin  ein digitales Endgerät benötigt, kann in Absprache mit der Klassenleitung in der Schule eines ausgeliehen werden. 

 

Prüfungen, Praktika und Ausbildung

Was passiert mit den Abschlussprüfungen?

Unsere Schüler haben die meisten schriftlichen Abiturprüfungen bereits geschrieben. Die mündlichen Abiturprüfungen finden wie geplant am 18./19. Juni statt. Natürlich stehen wir dazu in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Warum können Prüfungen stattfinden, besteht nicht eine Infektionsgefahr?

Sowohl bei mündlichen als auch bei schriftlichen Prüfungen kann durch geeignete Maßnahmen (vor allem durch den Abstand zwischen den Tischen und zur Prüferin/zum Prüfer, nur Prüfer und Prüfling in einem Prüfungsraum, Einhalten der Hygienestandards) sichergestellt werden, dass Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme an der Abiturprüfung kein erhöhtes Infektionsrisiko haben. Unsere Schüler und Kollegen sind über unsere Maßnahmen informiert.

Wie wird mit fehlenden Leistungsnachweisen umgegangen?

Andere Leistungsnachweise können Klassen- und Kursarbeiten ersetzen. Die übliche Zahl an Klassen- und Kursarbeiten muss nicht in allen Fächern erbracht werden. Auch dazu haben wir die Klassenlehrer und Schüler bereits informiert.

Wie können sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihre Prüfungen vorbereiten?

Den Schülerinnen und Schülern soll durch die jetzige Situation kein Nachteil entstehen.

Schülerinnen und Schüler, die sich auf die Abiturprüfungen vorbereiten, werden bei der Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien etc. von ihren Lehrkräften im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten weiter unterstützt, etwa via Webinar, E-Mail, Telefon, und am OSG vor allem über das OSG-Portal, die HPI Schulcloud oder Microsoft Teams.

Haben die rheinland-pfälzischen Abiturientinnen und Abiturienten später Nachteile zu befürchten?

Nein. Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland haben in ihrer Sitzung am 12.3.2020 bereits vereinbart, dass die Abiturprüfungen gegenseitig anerkannt werden, auch wenn von Land zu Land ggf. Sonderregelungen bei der Abiturprüfung notwendig sein sollten. Ob darüber hinaus weitere Sonderregelungen zu treffen sind, wird derzeit geprüft. Die Wissenschaftsministerien der Länder haben zugesichert, dass auch die Fristen für die Zulassung für das Studium ggf. verlängert werden.

Klassen-, Kurs- und Schulfahrten

Können solche Fahrten stattfinden?

Bis zum Ende des Schuljahres können Klassen-, Kurs- und Schulfahrten nicht stattfinden. Neue Fahrten dürfen erst dann gebucht werden, wenn die Schulaufsicht Entsprechendes mitteilt. Dies gilt auch für Fahrten ins Inland und innerhalb von Rheinland-Pfalz.

Wer übernimmt ggfs. Stornokosten?

Für stornierte Reisen in Risikogebiete werden die Stornokosten vom Ministerium für Bildung übernommen. Für alle anderen Reisen wird derzeit eine Regelung geprüft.

Andere Veranstaltungen

Können Abiturfeiern oder vergleichbare Veranstaltungen/Feste stattfinden?

Mit der Verfügung vom 13. Mai in Rheinland-Pfalz dürfen ab dem 24. Juni wieder Veranstaltungen unter Auflagen im Außenbereich mit Teilnehmern bis zu 250 Personen stattfinden. Wenn es keine kurzfristigen Änderungen gibt, können wir evtl. eine Abiturfeier planen!

Für andere Veranstaltungen der Schule können wir auch nach der genannten Verfügung noch keine konkreten Planungen anbieten, wir werden aber weiterhin über den aktuellen Stand informieren!